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Wo die Bilder sind.Übungen zur Topografie der Bilder |
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| 10./11. Jahrgangsstufe | medialer Blick, Bildverwendung, Dekoration, Kommunikation | |
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In dieser Übung wird untersucht, wo Bilder gezeigt, aufgehängt, ausgestellt und verwahrt werden. Ziele:
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| verwandte Themen: Bilder in Wohnungen Architektur rhetorisch Bilder und Dekoration Dienstbotentruhe Bilder auf Produkten |
Aufgabe |
Im Rahmen
dieser Aufgabe sollen Sie untersuchen, wo Bilder gezeigt und aufbewahrt
werden und wo dies nicht üblich ist. Die Ergebnisse Ihrer
Untersuchung sollen Sie mit Fotografien, Schautafeln, Tabellen und
ähnlichem präsentieren. Da dies ein sehr umfangreiches Gebiet ist, muss das Untersuchungsfeld eingeschränkt werden. Dabei gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten:
Notieren und fotografieren Sie die verschiedenen Bilder: Wo befinden sie sich? Um welche Bilder handelt es sich? Was wird dargestellt? Warum werden die Bilder gerade dort aufgehängt, ausgestellt und aufbewahrt? Welche Absichten werden damit verfolgt? Wie werden die Bilder präsentiert und aufbewahrt? Warum werden an anderen Orten keine Bilder aufgehängt &c. (mehr hierzu) Diskutieren Sie mit Ihren Kolleginnen und Kollegen die Ergebnisse. Welche allgemeinen Gesetzmäßigkeiten lassen sich feststellen? Welche Probleme werden mit den Bildern in den jeweiligen Zusammenhängen gelöst? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Bilder und den Orten, an denen sie gezeigt und auf bewahrt werden? |
Sonderfall Kunstmuseum |
Kunstmuseum und Kunsthalle -
eventuell auch die kommunale Galerie, die nicht dem Verkauf dient -
sind besondere Entwicklungen, die mit der Etablierung des modernen
Kunstbegriffs Ende des 18. aber vor allem im Laufe des 19. Jahrhunderts
als "Sonderbauten" zum Zeigen und Diskutieren von Bildern entstehen.
Gleichzeitig entstehen mit Konzertsälen und Operhäusern
eigene Bauten, die nur der Aufführung von Musik dienen. -
Weihestätten einer neuen Kunstreligion? - In der zweiten
Hälfte des 20. Jahrhunderts etablieren sich nun auch so genannte
Literaturhäuser. Der Umgang mit Bildern in Kunstmuseen ist
Beispiel gebend: an ihm orientieren sich Kunstgalerien und heben sich
so von Läden ab, die Bilder als Möbel verkaufen. Mehr Ideen zur Analyse von Museen finden Sie hier. |
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grundsätzliches |
Sinngemäß
schreibt Marshal McLuhan, dass der Inhalt der Medien dem Stück
Fleisch gleicht, das der Einbrecher dem Hund gibt, damit er nicht bellt.
Nicht nur die traditionelle Kunstpädagogik mit ihrer starken
"Werkfixierung" übersieht häufig den instrumentellen
Charakter von Bildern. Die obige Übung soll den Blick auf das Bild
und seine Verwendung allgemein schärfen. Die Kompetenzen, die in dieser Übung erworben werden können, unterstützen die Kompetenz in der Verwendung von Bildern. |
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Franz Billmayer, 10.7.2007 zuletzt geändert 16.10.2008 |