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Bilder und Emotionen

Wie emotionale Bilder in den Medien eingesetzt werden
(diese Übung verdankt sich einem Vortrag von Flavia Schwerd auf der Tagung Visuelle Stereotypen, die am 11. und 12. 10. 2007 an der Universität Konstanz statt fand.)
Abbildungen von Gesichtern, auf denen Emotionen sichtbar werden, dienen in der Medienkommunikation vielfältigen Zwecken. Welche das sind und welche Bilder dazu verwendet werden, soll in dieser Übung untersucht werden.
Sammeln Beschränken Sie sich bei dieser Aufgabe auf Pressebilder, also Bilder die nichts mit Werbung zu tun haben. Sammeln Sie aus Zeitschriften und Zeitungen Bilder, auf denen Gesichter von Leuten abgebildet sind, die Emotionen zeigen. Keine Prominenten, keine Kinder. Notieren Sie zu den einzelnen Bilder, wo Sie diese gefunden haben und wozu sie verwendet wurden - Kontext, Nachricht, Bildunterschrift.
Erweiterung
Mimikschemata zeichnen Ordnen In dieser Untersuchung soll es um Emotionen gehen. Ordnen Sie die Bilder nach dem Gesichtsausdruck. Überlegen Sie, welche Kategorien Sie bilden können.
Machen Sie Untersuchungen (Befragungen) dazu, welche dieser Bilder andere besonders "interessant" finden.
Stellen Sie in einer kurzen Dokumentation zusammen, mit welchen Artikeln die jeweiligen Bilder kombiniert waren.
Fotografieren Wählen Sie wenigstens drei Bilder aus.
Machen Sie die Gesichtsausdrücke möglichst genau nach und lassen sich dabei fotografieren.
Machen Sie nun die selben Gesichtsausdrücke mit starker Übertreibung nach und lassen sich auch dabei fotografieren.
Erweiterung
Untersuchen Sie in diesem Zusammenhang das Verhältnis von Bildern, auf denen Menschen abgebildet sind, und solchen, auf denen keine Menschen abgebildet sind. Welche Zusammenhänge zu den Nachrichten/Texten lassen sich feststellen.
Franz Billmayer, 16.10.2007
zuletzt geändert, 29.11.2007