Aufgaben
Variante 1Entscheiden Sie sich für einen bestimmten Produktbereich (Uhren, Türgriffe, Geschirr, Textilien, Einladungskarten, Bücher, Stühle, .) und sammeln Sie möglichst viele unterschiedliche einschlägige Produkte bzw. Fotografien davon. Ordnen Sie diese nach solchen, bei denen Gold in irgendeiner Weise verwendet wird, und solchen, in denen kein Gold vor kommt. Wie hoch ist der prozentuale Anteil von Exemplaren mit Gold im Vergleich zu Ihrer gesamten Sammlung? Tauschen Sie sich mit Ihren MitschülerInnen darüber aus, welche Unterschiede zwischen den einzelnen Produktklassen auffallen?Überlegen Sie, was die Gründe für diese Unterschiede sein könnten.
Goldanteil
Ordnen Sie die Produkte mit Gold nach der relativen Fläche des Goldanteils im Verhältnis zur Gesamtfläche und versuchen Sie „Regeln“ für die Verwendung zu entdecken. Stellen Sie Vermutungen an, worin sich die Botschaft bei den einzelnen Produkten hinsichtlich „Wert und Qualität“ jeweils unterscheiden und schreiben Sie diese Vermutungen auf.
Ordnen Sie die Produkte jetzt nach
ihrem kulturellen Status.
Wo kommen die Produkte mit dem Gold zum
Liegen? Ganz oben? Diskutieren Sie Gründe. Stellen Sie Vermutungen
über die Absichten der Produzenten bei der Verwendung bzw. Vermeidung von Gold an.
Variante 2
Sammeln Sie verschiedene Produkte und Drucksachen, bei denen Gold dazu verwendet wird, Wert und Qualität zu kommunizieren. Welche Produktfelder sind häufig vertreten, welche selten, welche fehlen? Versuchen Sie alleine oder in der Gruppe eine oder mehrere Ihrer Beobachtungen zu erklären.
Bei welchen Elementen (Schrift, Verschluss, Bild, Dekoration…) wird jeweils Gold verwendet? Was wollen die Produzenten mit dem Einsatz von Gold kommunizieren? Untersuchen Sie die einzelnen Produkte daraufhin, welche weiteren Zeichen für Wert und Qualität eingesetzt werden (Schrift, Komposition etc.). Welche Bedeutung haben die Produkte für ihre BesitzerInnen bzw. NutzerInnen?
Diskutieren Sie die Beobachtung, dass sehr viele Armbanduhren vergoldet sind, Gold aber bei Mobiltelefonen sehr selten ist.
Beispiele: Pralinenverpackungen, Hochzeitseinladungen, Uhren, Kugelschreiber, Mobiltelefone
Franz Billmayer, 20.12.2011

