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SpitSpucken als künstlerische Strategie |
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| Kirschkernspucken spit artist video geht auch anders |
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Der
Künstler ist vor allem ein Aktionskünstler. Bei
seinen
Aktionen bedient er sich der Geste des Spuckens und Ausspuckens. Diese
körperliche Äußerung verwendet er
zeichenhaft, sowohl
im eher alltäglichen Sinne wie auch im übertragenen.
So kann
Ausspucken ebenso Entäußerung wie Verachtung
bedeuten. Seine Aktionen sind zum einen hochgradig geplant und kalkuliert, zum anderen gleichzeitig spontan, anarchisch und spielerisch. |
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| Überlegen Sie zunächst, in
welchen zeichenhaften Zusammenhängen Spucken
in Ihrer Kultur vorkommt, wie es in der Kommunikation verwendet wird,
welche Rolle es kulturell im Sinne eines kollektiven
Gedächtnisse und
biografisch im Sinne eines individuellen Lebensweges spielt. Entwickeln Sie daraus wenigstens drei verschiedene Aktionen, die innerlich zusammenhängen. Mögliche Ansätze: Kritik am internationalen Geldmarkt, Protest gegen die Unterdrückung von Minderheiten, Beziehungsspiele zwischen Frau und Mann, Kritik gegen die Einmischung der Religion in die private Lebensplanung.... Überlegen Sie minutiös, wie Sie diese Aktionen hinsichtlich Thema und Kontext ausführen würden. Bedenken Sie dabei auch eventuell auftretende Probleme bei der Dokumentation. Was bleibt am Ende als Werk, das im Rahmen von Ausstellungen gezeigt/präsentiert werden kann? |
Führen
Sie eine der Aktionen durch und dokumentieren Sie diese.
Präsentieren Sie diese anschließend in einem
geeigneten
Rahmen. Verfassen Sie einen Katalogtext, in dem Sie die Aktionen in einen größeren Kontext der Aktionskunst einordnen, berücksichtigen Sie dabei in jedem Falle die Traditionen des Wiener Aktionimus. Verfassen Sie darüber hinaus eine Künstlerbiografie und überlegen Sie, in welche Richtung die Entwicklung weitergehen könnte. Überlegen Sie allgemein, wie die Arbeiten beschaffen sein müssen, damit sie auf dem Kunstmarkt gesammelt werden können. (Arbeiten auf Papier, Druckgrafik, Leinwände &c) |
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Franz
Billmayer, 14.3.2007 zuletzt geändert am 15.4.2007 |