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SweatSchwitzen als künstlerische Strategie |
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| Die Künstlerin, die Sie
erfinden sollen, beschäftigt sich mit dem Körper und
seinen
flüssigen Entäußerungen. Dabei verwendet
sie Strategie
des Spuren in der Welt
Hinterlassens - vgl. etwa die Arbeiten von Richard Long. (Alternative: Spurensicherung) Durch Schwitzen entstehen Schweißflecken auf Tüchern, Kleidungsstücken und anderen Materialien, diese sind die sich materialisierenden Elemente der künstlerischen Arbeiten. |
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| Überlegen Sie worin und worauf
die Schweißspuren hinterlassen werden und schreiben Sie
Begründungen für diese Arbeiten, die sich aus der
aktuellen
Kunstdiskussion und der von ihnen zu erfindenden Biografie ergeben. Realisieren Sie einige dieser Schwitzarbeiten. |
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| Tipps |
Bei welcher Gelegenheit kommt die
Künstlerin ins Schwitzen? Welche Gegenstände können bei diesen Gelegenheiten verwendet werden? Welche anderen als textile Materialien eignen sich zum Vollschwitzen? Welche Verbindungen lassen sich zum Schweißtuch der Veronika herstellen? Welche Zusammenhänge zum Fetischismus lassen sich finden? Wie geht unsere Kultur mit Schweiß und Schwitzen um? |
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Spurensicherung![]() |
Wenn Sie selbst nicht schwitzen
und keine entsprechenden Spuren hinterlassen wollen, können
Sie
schwitzen lassen. Als Vertreterin der Spurensicherung sammelt die
Künstlerin flüssige
Körperentäußerungen
anderer Menschen - verschwitzte Betttücher, Hemden, Schuhe und
so
weiter. Bedeutungsvolles kann hier auf zwei Ebenen gewonnen werden:
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Tipps![]() |
Spurenträger:
Schuhe, Schaufelstiele, Handschuhe, Unterwäsche,
Betttücher,
Sitzbezüge, Hüte, Kopftücher,
Schnüre, Personen: SportlerInnen, Kinder, Neugeborene, Sterbende, Priester, LokführerInnen, LehrerInnen, MigrantInnen, ChirurgInnen, MaturantInnen, DiscobesucherInnen, JägerInnen, Themen: Konsum, Markenwahn, Lebensgefahr, Sterben, Krieg, Körperlichkeit alter Menschen, Verleugnung des Alterns, Beherrschung der Natur, Naturzerstörung, globaler Verkehr, globaler Tourismus.... Um die Arbeiten begründen zu können, müssen Sie eine mehr oder weniger schlüssige Verbindung zwischen dem Anliegen und den konstituierenden Elemente der künstlerischen Konzeptionen konstruieren können. |
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| Franz
Billmayer, 17.4.2007 geändert 7.5.2007 |