| bilderlernen.at aufgaben kunstRAUMschule_2008 |
Typisch - Mädchen/BurschenUnterschiedliche ästhetischen Welten. |
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| Empfehlung_6._Jahrgangsstufe aber auch in höheren Jahrgangsstufen möglch |
Mit Bildern, Produkten und
Verhaltensweisen
zeigen wir, wer wir sind und zum wen wir gehören. Von klein auf
werden Mädchen und Burschen anders behandelt. Mädchen
bekommen andere Spielsachen wie Buben, Buben werden anders angezogen
wie Mädchen. Selbst Kleinkindern können wir anhand der
Farbe der Kleidung und der Ausstattung des Kinderwagens ziemlich sicher
dem jeweiligen Geschlecht zuordnen.
Mädchenzimmer sind anders eingerichtet als Burschenzimmer und
und und.... In dieser Übung sollt Ihr diese unterschiedlichen
Welten untersuchen. Spielsachen, Spielzeugkataloge, Zimmer, Werbung, Körperhaltungen, Poster, Produkte, |
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Spielsachen |
Bildet eine Gruppe von 3 - 5
Schülerinnen und Schüler. Schreibt auf, welches Spielzeug
für Mädchen und welches für Buben typisch ist. Versucht
die verschiedenen Spielsachen unabhängig von der Zuordnung Mädchen/Burschen zu Gruppen zu ordnen. (Spielfiguren, Häuser, Fahrzeuge, Geräte ...) Überlegt, was Euch an eurer Sammlung hinsichtlich Mädchen-Buben interessiert und entschließt Euch für einen Forschungsgegenstand. Formuliert eine offene Frage, die Ihr mit Eurer Untersuchung beantworten wollt. (Offene Fragen fangen mit einem Fragewort an: wer, was, wie, warum, wann, inwiefern, wieso ...) Beispiele: Farben, Formen, Gegenstände, Spiele. Bringt von zu Hause Spielzeug mit und untersucht daran Eure Frage. Stellt die Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung zusammen. Erklärt den anderen in der Klasse, worin das Typische besteht. Wie geht Ihr vor, wenn Ihr bei einem Spielzeug untersucht, ob es eher für Burschen oder eher für Mädchen gedacht ist? Diskutiert, wie Spielzeug in den einzelnen Bereichen aussehen müsste, dass es genauso für Mädchen wie für Burschen geeignet ist, dass beide damit spielen können, ohne sich vor anderen zu blamieren. Formuliert, wo die Grenzen zwischen beiden ästhetischen Modellen verlaufen. Diskussion: Stellt Euch ein junges Elternpaar vor, ein Elternteil will, dass das gemeinsame Kind gleichmäßig Mädchen- und Kinderspielzeug erhält, das andere Elternteil ist dagegen. Bestimmt mit Hilfe von Losen, wer von Euch welche Rolle spielt. |
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Spielzeugkataloge |
Besorgt Euch Spielzeugkataloge und vergleicht die Mädchen- mit den Burschenseiten. Woran lassen sich diese Zuordnungen unhängig von den abgebildeten Spielsachen erkennen? Untersucht die Texte auf den Mädchen- und Burschenseiten: Wie werden die Mädchen angesprochen wie die Burschen? (Zusamenarbeit mit dem Deutschunterricht) |
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Zimmer |
Mädchen- und Burschenzimmer unterscheiden sich vor allem
in den Bildern und Postern, die an den Wänden hängen.
Fotografiert die Bilder in Euren Zimmern und bringt die Fotos mit.
Lasst die anderen entscheiden, was diese für besonders typisch
Mädchen/Bursch halten. Also Burschen schauen sich die Bilder der
Mädchen an und entscheiden, Mädchen die der Burschen. Bringt
die Bilder einzelnen Bilder - zwei bis drei - in die Schule mit. Vergleicht die Bilder:
Berichtet, wie Ihr Euch mit den anderen Bildern gefühlt habt. Wählt jeweils ein Bild aus, auf dem Menschen abgebildet sind und stellt sie mit umgekehrten Geschlechtern nach. Also die Mädchen stellen die abgebildeten Männer nach, die Burschen die Frauen. Macht Fotografien, die den Originalen möglichst genau gleichen. |
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Poster |
Im Internet gibt es
unterschiedliche Postershops, dort lassen sich kleine Versionen der
angebotenen Bilder herunterladen. Offensichtlich sind bestimmte Bilder
für die Ausstattung von Mädchen- und andere für die von
Burschenzimmern gedacht. Sucht Euch eine Gruppe von 6 - 10 Bildern
heraus. Welches Bild ist besonders für Burschen, welche besonders für Mädchen geeignet? Begründet Eure Auswahl. Überlegt, wie Ihr bei diesen Begründungen vorgeht. Um das Argumentieren zu üben, könnt Ihr ein Rollenspiel machen... einer/eine hat die Aufgabe, jedes Argument zu bezweifeln. Präsentiert das, was Ihr herausgefunden habt, in einer Ausstellung. Die Frage könnt Ihr auch mit einem Quiz oder einer Umfrage verbinden. http://www.allposters.de/ http://www.poster.at/ |
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Körperhaltungen |
Mädchen und Buben
können wir oft schon von weitem an ihren unterschiedlichen
Bewegungen und Körperhaltungen unterscheiden. Wie sitzen typische Mädchen wie Burschen? Wie stehen sie? Macht das jeweils nach und fotografiert euch gegenseitig.Wie schauen Burschen, wenn sie cool ausschauen wollen, wie Mädchen? Sucht Bilder aus früheren Zeiten - alte Fotografien, Malereien, Drucke - , auf denen Kinder abgebildet sind, vergleicht sie mit denen aus unserer Zeit. Wo könnt Ihr Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede fest stellen? Woran erkennt Ihr die Unterschiede? Wie überzeugt Ihr andere von Euren Erkenntnisse? Wie geht Ihr vor, wenn Ihr versucht Unterschiede und Gemeinsamkeiten festzustellen? Was schaut Ihr zuerst an? |
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Werbebilder |
Sammelt Werbeanzeigen, auf denen
Kinder abgebildet sind. Ordnet diese in drei Gruppen, Bilder mit
Mädchen, Bilder mit Burschen und Bilder mit Mädchen und
Burschen. Wofür werben die Bilder von Mädchen? Wofür die von Burschen? Warum setzen die Werbungen gerade Bilder von Mädchen oder Burschen für das jeweilige Produkt ein? Welchen Effekt wollen sie mit den Bildern erreichen? Macht die Körperhaltungen des jeweiligen anderen Geschlechts nach. Welche Körperhaltungen nehmen Mädchen ein? Welche Burschen? Wie schauen "neutrale" Körperhaltungen aus? Versucht die Haltungen möglichst genau nachzumachen. Fotografiert Euch gegenseitig. |
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| Farben und Produkte Produkte als Gegenstände |
Produkte |
Durch die Benutzung von
Konsumgütern können wir anderen vieles über uns
mitteilen. Nicht nur bei Kleidung und Mode gibt es Produkte für
Mädchen und Burschen. Sucht Produktgruppen, in denen es
unterschiedliche Angebote hinsichtlich des Geschlechts gibt. Welche sind das? Wo gibt es keine Unterschiede? Warum wird in einem Bereich unterschieden und in anderen nicht? Was haben die Produkte mit zweierlei Angebot gemeinsam? Beschreibt die Merkmale, an denen sich die unterschiedlichen Zielgruppen erkennen lassen. |
| Franz Billmayer, 7.12.2007 | ||