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interessante_bilder

Essen und Trinken verboten.

Bilder sind mehr oder weniger konkret
Dieses Piktogramm weist im Musée d' Orsay in Paris daraufhin, dass auf der Dachterasse nicht gegessen und getrunken werden darf.
Wir erkennen und verstehen das Bild einmal, weil wir den Zusammenhang kennen und oft bei derartigen Umständen der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken verboten ist, zum anderen erkennen wir eine Getränkedose mit Strohhalm und einen Hamburger. Warum Hamburger? Wegen der 7 weißen Punkte und des Abstands zwischen den beiden Brothälften.... ?
Hier zeigt sich ein Problem der Bildkommunikation, es lassen sich immer nur mehr oder weniger konkrete Sachverhalte abbilden. "Essen und Trinken verboten" wird hier mit Hilfe eines Piktogramms einer Getränkedose und eines Hamburgers "dargestellt". Essen und Trinken werden so zu "Cola & Hamburger".
siehe auch:
bilder_verstehen
bilder als sprache
piktogramme
piktogramme auf abfallbehältern
Wenn Bilder verstanden werden wollen, müssen sie die üblichen Vorstellungen des Publikums bedienen. Dadurch werden diese Vorstellungen weiter verfestigt - Bildkommunikation ist so gesehen tendenziell affirmativ. Diese gilt wie dieses Beispiel zeigt nicht nur für die Werbung, sondern generell. Es ist eine Folge der Struktur dieser Kommunikationsform.
Diese impliziten Bilder lassen sich mit Hilfe des Austauschtests relativ leicht erkennen.
Essen und Trinken verboten, in der Burg von Himeji in Japan.

In der Trambahn von Karlsruhe sind Essen und Alkoholtrinken verboten. (und lautes Musikhören?)

Hier ein Variante aus Fukuoka in Japan
Franz Billmayer 29.8.2008