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Nicht vergessen - Fotografien und andere Souvenirs |
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Dieses Arrangement erinnert in einem Bauernhof bei Leogang in Österreich an die Hochzeit zwischen J.N. und M.H., die im Jahre 1853 stattgefunden hat. Hinter dem Glasrahmen sind Gegenstände arrangiert, die bei der Hochzeit eine rituelle Rolle gespielt haben. Wie Reliquien oder Souvenirs haben sie durch die Verwendung bei der Hochzeit einen "direkten" Bezug zu dem Ereignis, das sie in Erinnerung rufen sollen. | |
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Bei diesem Gedenkarrangement
aus dem selben Hof - leider ist die Jahreszahl hier verblichen -
spielt eine Fotografie die zentrale Rolle. Diese Fotografie zeigt das
Brautpaar an einem Tisch stehend. Die Schleifen, der Brautkranz und
anderes, was um das Foto herum angeordnet ist, lassen sich auf dem Foto
wiedererkennen. Zu den Relikten oder Souvenirs ist das Foto als
Erinnerungsmedium getreten - es spielt eine zentrale Rolle. Foto und Schmuckstücke, die bei der Hochzeit getragen wurden, helfen hier das Andenken zu wahren |
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Auch diese Erinnerungstafel stammt aus dem Bauernhof bei Leogang. Hier stehen zwei Porträtfotos im Zentrum, umgeben von den schon bekannten Accessoires der Hochzeit. Über den Fotografien steht "Zur Erinnerung". Die Hochzeit hat am 5. Februar 1889. An diesen Beispielen lässt sichdeutlich sehen, wie die Fotografie zunächst mit älteren Formen des Erinnerns kombiniert wird. Im Laufe der Zeit werden die anderen Dinge immer mehr verschwinden. Heute genügt die Fotografie. Fotografie als Beweis Bemerkung: Möglicherweise stimmt die Reihenfolge hier nicht. Vielleicht ist das zweite Bild später, es enthält bereits ein Hochzeitsfoto, während das dritte Beispiel lediglich zwei Porträts enthält. |
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aktuelle Hochzeitsfotos fungieren weniger als "Beweis" denn als Erinnerung für die ganz besonderen Gefühle, die das Ehepaar für einander hatten. Entsprechende Inszenierungen unterstreichen das. | |
| Franz Billmayer, 11.2.2008 | ||