Die Idee
- Die SchülerInnen arbeiten in Gruppen.
- Zunächst definieren sie einen Auftrag,
den sie schriftlich fixieren. Der Auftrag beschreibt, die Probleme die
gelöst werden sollen oder die Ziele, die erreicht werden sollen. Es
kann sich um Gestaltung aber auch um einen Forschungsauftrag handeln.
- Als Auftragnehmer bearbeiten sie einen Auftrag, den eine andere Gruppe formuliert hat.
- Sie entwickeln drei Vorschläge, die sie den Auftraggebern vorlegen und erläutern.
- Die Auftraggeber entscheiden sich für einen Vorschlag.
Warum
Diese Vorgehensweise entspricht in etwa den Umständen, wie in der Wirtschaft verfahren wird (
authentisches Lernen)
- Es werden die in der Kunstpädagogik gängigen Forderungen nach subjektivem Entscheiden vermieden.
- Alternativen (3 Vorschläge) fordern Denken, Vergleichen, Entscheiden und Argumentieren.
- schriftliches Formulieren trainiert den Einsatz einer Fachsprache.
Wie
- Die Unterrichtseinheit hat ein mehr oder weniger einheitliches Thema. (Themenvorschläge siehe rechts)
- Die
Auftraggeber formulieren den Auftrag schriftlich. Die Auftragnehmer
können bei Verständnisschwierigkeiten nachfragen; daraufhin wird der
Auftrag entsprechend anders formuliert. So werden beide Seiten
gezwungen, sich genau zu überlegen, was sie vorhaben.
- Die Aufträge werden durch Los verteilt.
- Die
Vorschläge werden von den Auftragnehmern präsentiert und von den
Auftraggebern kommentiert. Wichtig: grundsätzlich sollten alle Lösungen
praktikabel sein.
1 Haanstra, F. (2009), 'Freizeitkunst' und Schulkunst. In C.-P.
Buschkühle, J. Kettel & M.Urlass (hgg.). (p. 489-508). Oberhausen:
Athena Verlag.