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Bilder hängen in Ausstellungen

Ausstellungen sind in aller Regel eine Anordnung von Bildern an der Wand. Seit einiger Zeit gilt die Gestaltung der Ausstellung als eigenständige Gestaltung. Bilder einfach in einer Reihe aufzuhängen, empfinden wir zunehmend als langweilig. Wir gehen schnell von einem Bild zum nächsten, ohne genau hinzuschauen.
Ausstellungen werden heute zunehmend als Installationen begriffen, so versuchen die Aussteller entsprechende Aufmerksamkeit zu bekommen. Schulausstellungen sind hier häufig noch sehr konservativ. Hier einige Anregungen.
Ausstellungen müssen nicht immer dicht gehängt werden, auch sehr kleine Objekte können enorme Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn sie viel Raum um sich herum haben. Wie hier der kleine Monitor auf der vergleichsweise riesigen Wand. kleiner bildschirm auf großer wand
Ein ebenso gutes Mittel wie die Verkleinerung ist die Vergrößerung. Wie hier, wo Schreibmaschinenblätter von Jenny Holzer zu goßen Formaten aufgeblasen werden.
Dies ist heute mit Hilfe von Fotokopierern leicht. So können kleinformatige Schülerzeichnungen wirkungsvoll inszeniert werden.
Viele ärgern sich über eine derartig unsystematische Hängung, viele werden aber so gezwungen, die einzelnen Bilder genauer anzuschauen. Das ist eine sehr freie Hängung. Üblicherweise werden einzelne Kanten auf Linie gehängt, so erreichen die Aussteller einen besseren "Zusammenhalt" der Bilder.
Die Kombination groß - klein ist ein probates Mittel um Spannung zu erzeugen, wie die Fachleute sagen.
Hier haben wir eine "Fototapete" als Untergrund für ähnliche Bilder.
Durch einfaches Verdoppeln kann man erhebliche Aufmerksamkeit und genaues Hinschauen erzeugen. Bei den allermeisten Betrachtern kommt sofort die Betrachtungsweise "finde acht Unterschiede" in Gang.
Franz Billmayer, 17.9.2007