| Shopping | Ein Angebot zur Entlastung der Kunstpädagogik - von Franz Billmayer |
| Aufklärung, bitte. |
Die
Beiträge in den BDK-Mitteilungen 3/2010 nach Themen quantitativ
untersucht. Über 90% handelt von Kunst und Kunstvermittlung. Die
Normalkultur liegt bei unter 10%. Veröffentlicht als Leserbrief in
BDK-Mitteilungen 4/2010 |
| Svein Bjørkås, Übergang zu Kulturkonsum und subkulturellem Verbrauch und Konstruktion des Publikums | Qualität in der Kunst ist schwer zu argumentieren und stellt sich als eine Frage der Macht heraus. Dass Kunst für alle sein soll, ob sie wollen oder nicht, ist Form ungeheuerlichen altbürgerlichen Paternalismus. |
| ***ähnlich Gerhard Schulze: | Strukturwandel der Öffentlichkeit 2.0 - Kunst und Publikum im digitalen Zeitalter |
| Die vielen Bilder als Herausforderung für die Bildkompetenz | Bilder bestimmen unsere Welt. Nur ein verschwindend kleiner Teil von diesen wird als Kunst verwendet. Geradezu umgekehrt ist allerdings die (theoretische) Aufmerksamkeit: die Kunst und damit auch Bilder, die als Kunst verwendet werden, werden von einer eigenen Wissenschaft ... und einer eigenen Pädagogik bzw. einem eigenen Schulfach genauestens beobachtet und ... |
| Viele Bilder, überall. Bildkompetenz in der Mediengesellschaft |
Bilder, das wird ständig wiederholt, spielen in der so genannten Mediengesellschaft eine zentrale Rolle. Die Aussage ist banal, trivial und richtig. Gerade erleben wir im Internet eine neue Steigerung der verfügbaren Bilder: Chad Hurley, einer der drei Gründer von youtube.com, berichtet, dass pro Minute acht Stunden Videomaterial auf youtube.com gestellt werden, |
| Bild Bilder noch mehr Bilder - für eine Entlastung der Kunstpägagogik Franz Billmayer |
Der allgemein bildende "Kunst"unterricht wird sich aus theoretischen und pragmatischen Gründen in den nächsten Jahren zu einem Bildunterricht umbauen. Für die Kunstpädagogik bleibt eine Nische in jenen sozialen Schichten, die der Kunstszene angehören (wollen). Die Kunstpädagogik muss dann nicht mehr erklären, warum sie bei der "Vermittlung" von Kunst so relativ erfolglos ist. |
| Tourism a Better Kind of Art Education Franz Billmayer | Vortrag auf dem europäischen InSEA-Congress 2010 in Rovaniemi, Finnland. Der Tourismus heutiger Prägung verfolgt und erreicht die Ziele, die sich die Kunstpädagogik (education through art) heute setzt, nachhaltiger und sozial gerechter als die Kunstpädagogik. |
| Kunstersatz Franz Billmayer | ein Text dazu, welche Konsequenzen sich aus dem institutionellen Kunstparadigma für die "Kunst"pädagogik ergeben (pdf) |
| BILD UND RHETORIK |
Wie Bilder eingesetzt werden, um zu überzeugen |
| NORDIC VISUAL ARTS EDUCATION IN TRANSITION | ein Forschungsbericht zur Kunstpädasgogik in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, Hrsg. von Lars Lindström (pdf, 3,2 MB) |
| Braucht Kunst einen Kanon? vier Videos von Vorträgen an der Uni Hamburg | Nach vier Vorträgen rund um das Thema fand eine Podiumsdiskussion statt. Alle vier Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen nun hier online zur Verfügung. |
| Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung eine Umfrage von Franz Billmayer | Untersuchung zum Unterricht in Bildnerischer Erziehung auf der Grundlage einer nicht repräsentativen Umfrage - Februar 2008, Aufnahmeprüfung Ortweinschule, Graz |
Franz Billmayer | An easy but efficient method to recognize and analyze the meaning of images, paper presented at the InSEA congress at Osaka 2008 |
| – eine geeignete Orientierung für den Kunstunterricht? |
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| Bildungsstandards für Bildnerische Erziehung | Beitrag zur Fachtagung des BÖKWE Graz, Mai 2006 (pdf) |
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Franz Billmayer
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Zwei gestalterisch nicht unbedingt gelungene Hinweise, wie Männer sich auf Toiletten verhalten sollen, erfüllen ihre Funktion. Was kann die Kunsterziehung von der Rhetorik lernen? |
| Rune Pettersson: "Selected Readings" (3MB) | empfehlenswerte Aufsatzsammlung (468 Seiten) Kommunikation mit Text und Bild |
| Rune Pettersson: Bilder i läromedel (6,9MB) | ein umfassendes Buch zu Bildern in Lehrmitteln, ein Lehrbuch für Macher von Schulbüchern. leider auf Schwedisch, ich werde allerdings im Lauf der Zeit Teile übersetzen |
| Für eine neue Methode im Bildunterricht / Kunstunterricht (Franz Billmayer) |
Der traditionelle Kunstunterricht orientiert sich am einzelnen Werk/Bild und kann so wichtige Aspekte des Bildes und der Bildverwendung nicht berücksichtigen. |
| Replacement of Art in Education (english) Franz Billmayer |
Seit gut 100 Jahren heißt das Unternehmen, von dem die Rede ist, Kunsterziehung. Das Bestimmungswort "Kunst" ist im Zeitalter des institutionellen Kunstparadigmas nicht mehr angemessen. Terminologieprobleme sind immer Theorieprobleme. |
| Philosophie für eine neue Bildmethodik | Kinder wollen das Herstellen von Bildern lernen, die traditionelle Orientierung an der Kunst verhindert dies. |
| Besucher von Kunstausstellungen als Zaungäste (Tom Wolfe) |
Im Gegensatz zu anderen Sektoren (Theater, Film, Literatur) hat das Publikum der Bildenden Kunst keinen oder kaum einen Einfluss auf Auswahl und Laufzeit von Ausstellungen. Die Besucher sind Pilger. |
| Evaluierung des
Faches Bild in der schwedischen Grundschule (Zusammenfassung) |
Die einzelnen Fächer der schwedischen Grundschule werden in regelmäßigen Abständen evaluiert. Viele Ergebnisse sind sicherlich auf den deutschsprachigen Raum übertragbar. Beliebtes Fach wird als unwichtig eingeschätzt... |
| Thesen im Zusammenhang mit dem Konzept ‘Ästhetische Forschung’ Helga Kämpf-Jansen |
Ein kurzer Überblick über die Ästhetische Forschung und deren Ziele |
| Kognitive Effekte künstlerischer Betätigung - nicht nachgewiesen | Der Mozart-Effekt, den viele KunstpädagogInnen auch unbesehen für den Kunstunterricht reklamiert haben, lässt sich nicht nachweisen. |
| Kunst
ist der Sonderfall - Bildunterricht statt Kunstunterricht (Franz Billmayer) |
Der Kunstunterricht beschäftigt sich mit einem Sonderfall eines relativ unwichtigen sozialen Systems und vernachlässigt so wichtige Aufgaben |
| Was
kann der
Kunstunterricht zur Kompetenzentwicklung beitragen? (Fritz Seydel) |
Zentrale Thesen und Argumente für die Entwicklung von Kompetenzmodellen in der Kunstpädagogik - mit kritischen Anmerkungen von Franz Billmayer. |
| Bildmedien
in der Schule (Schulbücher) (Rune Pettersson) |
Welche Rolle spielen Bilder in Schulbüchern? Wie werden sie im Unterricht verwendet und nicht verwendet? Bilder als Instrumente des Wissenserwerbs. |
| Modus - Bilder
und Wirklichkeit Franz Billmayer |
Äußerungen und damit auch Bilder werden unterschiedlich auf die Wahrheitskonzeptionen der kulturellen Wirklichkeit bezogen. Direkt (wortwörtlich) und indirekt. Kunst - Pressefoto, Ernst - Spiel/Ironie/Satire. Woran erkennen wir den Modus bei Bildern? |
| Mit der
Kunst auf den Holzweg Franz Billmayer
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(Vortrag: Bundeskongress
Kunstpädagogik, Dortmund 3.3.2007 - Erweiterungen und Anmerkungen) Der Text vertritt die These, dass gegenwärtige Orientierung der Kunstpädagogik an der Kunst dem (aufklärerischen) Auftrag des Unterrichts entgegenläut und darüber hinaus das Fach als solches gefährdet. |
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Franz Billmayer
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Kunst ist ein extremer Sonderfall. Eigenschaften und Verwendungsweisen, die Kunstwerken oft (exklusiv) zugeschrieben werden, finden sich auch bei vielen anderen Bildern, denen der Kunststatus effektiv abgesprochen wird. Es gibt viele Bilder, nur ein verschwindend kleiner Teil wird als Kunst verwendet. |
| Zitate aus kunstpädagogischen Texte | mit Anmerkungen von Franz Billmayer |
| Wahrnehmung
im
Compterspiel Lars Zumbansen |
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| Bilder
in sender- und
empfängerorientierte Kommunikation Franz Billmayer |
Prinzipiell können zwei verschiedene Voraussetzungen bei Kommunikation unterschieden werden: in einem Fall ist der Empfänger für das Verstehen einer Botschaft verantwortlich, im anderen Fall ist es der Sender. Diese Unterscheidung bestimmt den Umgang auch mit Bildern - Bildbotschaften |
| Ästhetisch | ein zentraler Begriff in der Kunstpädagogik (Zitate mit Anmerkungen) |
| die
rhetorische Situation Franz Billmayer |
nicht das Bild sondern die rhetorische Situation sollte der Ausgangspunkt eines kritischen Bildunterrichts sein |
| Bildkategorien
nach dem Grade der Inszenierung nach Bo Bergström |
Bo Bergström unterscheidet Sach-, Prosa- und Poesiebilder, die Unterscheidung beruht auf dem Grad der Inszenierung. |
| Bilder
verstehen Franz Billmayer |
Wie funktioniert Verstehen? Woran merken wir, dass es etwas zu verstehen gibt? Woran merken wir, dass wir ein Bild verstanden haben? |
| Bilder als
Prädikate Franz Billmayer |
Bilder sind mit Prädikaten - mit Satzaussagen - vergleichbar. Wer erfolgreich kommunizieren will, muss wissen, worüber sie eine Aussage machen. Dies wird in aller Regel sprachlich in der Bildunterschrift mitgeteilt. |
| Bilder
verstehen
als Reduktion Franz Billmayer |
Bilder verstehen bedeutet immer von vielen Details absehen, bedeutet Reduktion. |
| Bild als Sprache? | Immer wieder wird die Frage diskutiert, ob Bilder eine Sprache sind. Diese Frage lässt sich nicht allgemein entscheiden. Bilder können als Sprache verwendet und verstanden werden. |
| Werbung rhetorisch | visuelle Rhetorik auf Werbung angewendet |
| Austauschtest Franz Billmayer |
Durch Überlegen von Alternativen - Austausch - kann die implizite Weltsicht, die in der visuellen Kommunikation aus strukturellen Gründen verwendet und verstärkt wird, sichtbar gemacht werden. |
| Zeichenarten (n. Rudi Keller) | Rudi Keller schlägt einen instrumentellen Zeichenbegriff vor. Er unterscheidet die Zeichen nach den Methoden des Schließens vom Zeichen auf das Gemeinte. Einer meiner absoluten Favoriten. |
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eine Zusammenfassung des Buches von M. Parsons von
Christoph Bachinger
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Michael Parsons hat Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Bildern gefragt. Er entdeckt dabei verschiedene Entwicklungsstufen beim Verstehen von Bildern. Wichtig für alle die Bild und Kunst unterrichten. |
| Hyperrealität Franz Billmayer |
Umberto Eco verwendet in seinen Essays über die
Imitationsindustrie in den USA den Begriff Hyperrealität. Er
versteht
darunter, dass die Nachahmung wirklicher als die Wirklichkeit ist. Hyperrealität durch: diskrete Wahrnehmungsgegenstände und Interpretation. |
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Der
Autor untersucht die Frage, welche Konsequenzen der Paradigmenwechsel
vom ästhetischen zum institutionellen Kunstbegriff für die
Qualität von Kunst hat. Ein sehr wichtiger Text für Bild- und
KunstpädagogInnen Videos zur Kunsttheorie von Lars Vilks: http://www.youtube.com/watch?v=Agn9PngjmI8 http://www.youtube.com/watch?v=bZg5fY4CUIA http://www.youtube.com/watch?v=1sUE68stj6g http://www.youtube.com/watch?v=n_Xw0alXkU0 http://www.youtube.com/watch?v=M3ZjpDwY8BQ http://www.youtube.com/watch?v=3HgZSFoNENo (was ist Qualität in der Kunst?) |
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| Die ästhetisch erzeugte Wirklichkeit als Grundlage einer integrativen Theorie der Kunsterziehung | Gegenstände des Bildunterrichts sind weder Kunst noch Bilder. Es ist vielmehr die Wirklichkeit, die durch und mit Hilfe von Bildern im weiteren Sinne erzeugt wird. Entscheidend ist, dass die Wirklichkeit konstruiert ist und dabei Bilder eine wichtige Rolle spielen. |
| Um was es geht, damit es weitergeht | ähnlich wie der vorhergehende Text |
| Franz Billmayer, 1.10.2006 zuletzt geändert 3.12.2008 |