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Theoretisches zum Bildunterricht

der verborgene Kanon
Zusammenfassung einer Untersuchung von Ton Bevers
ShoppingEin Angebot zur Entlastung der Kunstpädagogik - von Franz Billmayer
als Vortrag an Universität zu Köln am 13.6.2012
Aufklärung, bitte.
Die Beiträge in den BDK-Mitteilungen 3/2010 nach Themen quantitativ untersucht. Über 90% handelt von Kunst und Kunstvermittlung. Die Normalkultur liegt bei unter 10%. Veröffentlicht als Leserbrief in BDK-Mitteilungen 4/2010
Svein Bjørkås, Übergang zu Kulturkonsum und subkulturellem Verbrauch
und
Konstruktion des Publikums
Qualität in der Kunst ist schwer zu argumentieren und stellt sich als eine Frage der Macht heraus.

Dass Kunst für alle sein soll, ob sie wollen oder nicht, ist Form ungeheuerlichen altbürgerlichen Paternalismus.
***ähnlich Gerhard Schulze: Strukturwandel der Öffentlichkeit 2.0 - Kunst und Publikum im digitalen Zeitalter
Die vielen Bilder als Herausforderung für die Bildkompetenz Bilder bestimmen unsere Welt. Nur ein verschwindend kleiner Teil von diesen wird als Kunst verwendet. Geradezu umgekehrt ist allerdings die (theoretische) Aufmerksamkeit: die Kunst und damit auch Bilder, die als Kunst verwendet werden, werden von einer eigenen Wissenschaft ... und einer eigenen Pädagogik bzw. einem eigenen Schulfach genauestens beobachtet und ...
Viele Bilder, überall. Bildkompetenz in der Mediengesellschaft
Bilder, das wird ständig wiederholt, spielen in der so genannten Mediengesellschaft eine zentrale Rolle. Die Aussage ist banal, trivial und richtig. Gerade erleben wir im Internet eine neue Steigerung der verfügbaren Bilder: Chad Hurley, einer der drei Gründer von youtube.com, berichtet, dass pro Minute acht Stunden Videomaterial auf youtube.com gestellt werden,
Bild Bilder noch mehr Bilder - für eine Entlastung der Kunstpägagogik
Franz Billmayer
Der allgemein bildende "Kunst"unterricht wird sich aus theoretischen und pragmatischen Gründen in den nächsten Jahren zu einem Bildunterricht umbauen. Für die Kunstpädagogik bleibt eine Nische in jenen sozialen Schichten, die der Kunstszene angehören (wollen). Die Kunstpädagogik muss dann nicht mehr erklären, warum sie bei der "Vermittlung" von Kunst so relativ erfolglos ist.
Tourism a Better Kind of Art Education
Franz Billmayer
Vortrag auf dem europäischen InSEA-Congress 2010 in Rovaniemi, Finnland.
Der Tourismus heutiger Prägung verfolgt und erreicht die Ziele, die sich die Kunstpädagogik (education through art) heute setzt, nachhaltiger und sozial gerechter als die Kunstpädagogik.
Kunstersatz
Franz Billmayer
ein Text dazu, welche Konsequenzen sich aus dem institutionellen Kunstparadigma für die "Kunst"pädagogik ergeben (pdf)
BILD UND RHETORIK
Wie Bilder eingesetzt werden, um zu überzeugen
NORDIC VISUAL ARTS EDUCATION IN TRANSITIONein Forschungsbericht zur Kunstpädasgogik in Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden, Hrsg. von Lars Lindström (pdf, 3,2 MB)
Braucht Kunst einen Kanon?
vier Videos von Vorträgen an der Uni Hamburg
Nach vier Vorträgen rund um das Thema fand eine Podiumsdiskussion statt. Alle vier Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen nun hier online zur Verfügung.
Der Unterricht in Bildnerischer Erziehung
eine Umfrage von Franz Billmayer
Untersuchung zum Unterricht in Bildnerischer Erziehung auf der Grundlage einer nicht repräsentativen Umfrage - Februar 2008, Aufnahmeprüfung Ortweinschule, Graz
Franz Billmayer
An easy but efficient method to recognize and analyze the meaning of images, paper presented at the InSEA congress at Osaka 2008
Künstlerische Qualität
Franz Billmayer
– eine geeignete Orientierung für den Kunstunterricht? eine Polemik mit Happyend Vortag beim 2. Kunstsymposium des BDK-Sachsen, in Meißen am  4. April 2008, (pdf - 930 MB)
Bildungsstandards für Bildnerische Erziehung Beitrag zur Fachtagung des BÖKWE Graz, Mai 2006 (pdf)
Franz Billmayer
Zwei gestalterisch nicht unbedingt gelungene Hinweise, wie Männer sich auf Toiletten verhalten sollen, erfüllen ihre Funktion. Was kann die Kunsterziehung von der Rhetorik lernen?
Rune Pettersson:  "Selected Readings" (3MB) empfehlenswerte Aufsatzsammlung (468 Seiten) Kommunikation mit Text und Bild
Rune Pettersson: Bilder i läromedel (6,9MB) ein umfassendes Buch zu Bildern in Lehrmitteln, ein Lehrbuch für Macher von Schulbüchern.
leider auf Schwedisch, ich werde allerdings im Lauf der Zeit Teile übersetzen
Für eine neue Methode im Bildunterricht / Kunstunterricht
(Franz Billmayer)
Der traditionelle Kunstunterricht orientiert sich am einzelnen Werk/Bild und kann so wichtige Aspekte des Bildes und der Bildverwendung nicht berücksichtigen.
Replacement of Art in Education (english)
Franz Billmayer
Seit gut 100 Jahren heißt das Unternehmen, von dem die Rede ist, Kunsterziehung. Das Bestimmungswort "Kunst" ist im Zeitalter des institutionellen Kunstparadigmas nicht mehr angemessen. Terminologieprobleme sind immer Theorieprobleme.
Philosophie für eine neue Bildmethodik  Kinder wollen das Herstellen von Bildern lernen, die traditionelle Orientierung an der Kunst verhindert dies.
Besucher von Kunstausstellungen als Zaungäste
(Tom Wolfe)
Im Gegensatz zu anderen Sektoren (Theater, Film, Literatur) hat das Publikum der Bildenden Kunst keinen oder kaum einen Einfluss auf Auswahl und Laufzeit von Ausstellungen. Die Besucher sind Pilger.
Evaluierung des Faches Bild in der schwedischen Grundschule
(Zusammenfassung)
Die einzelnen Fächer der schwedischen Grundschule werden in regelmäßigen Abständen evaluiert. Viele Ergebnisse sind sicherlich auf den deutschsprachigen Raum übertragbar. Beliebtes Fach wird als unwichtig eingeschätzt...
Thesen im Zusammenhang mit dem Konzept ‘Ästhetische Forschung’
Helga Kämpf-Jansen
Ein kurzer Überblick über die Ästhetische Forschung und deren Ziele
Kognitive Effekte künstlerischer Betätigung - nicht nachgewiesen Der Mozart-Effekt, den viele KunstpädagogInnen auch unbesehen für den Kunstunterricht reklamiert haben, lässt sich nicht nachweisen.
Kunst ist der Sonderfall - Bildunterricht statt Kunstunterricht
(Franz Billmayer)
Der Kunstunterricht beschäftigt sich mit einem Sonderfall eines relativ unwichtigen sozialen Systems und vernachlässigt so wichtige Aufgaben
Was kann der Kunstunterricht zur Kompetenzentwicklung beitragen?
 (Fritz Seydel)
Zentrale Thesen und Argumente für die Entwicklung von Kompetenzmodellen in der Kunstpädagogik - mit kritischen Anmerkungen von Franz Billmayer.
Bildmedien in der Schule (Schulbücher)
(Rune Pettersson)
Welche Rolle spielen Bilder in Schulbüchern? Wie werden sie im Unterricht verwendet und nicht verwendet? Bilder als Instrumente des Wissenserwerbs.
Modus - Bilder und Wirklichkeit
Franz Billmayer
Äußerungen und damit auch Bilder werden unterschiedlich auf die Wahrheitskonzeptionen der kulturellen Wirklichkeit bezogen. Direkt (wortwörtlich) und indirekt. Kunst - Pressefoto, Ernst - Spiel/Ironie/Satire. Woran erkennen wir den Modus bei Bildern?
 Mit der Kunst auf den Holzweg
Franz Billmayer
(Vortrag: Bundeskongress Kunstpädagogik, Dortmund 3.3.2007 - Erweiterungen und Anmerkungen)
Der Text vertritt die These, dass gegenwärtige Orientierung der Kunstpädagogik an der Kunst dem (aufklärerischen) Auftrag des Unterrichts entgegenläut und darüber hinaus das Fach als solches gefährdet.
Franz Billmayer
Kunst ist ein extremer Sonderfall. Eigenschaften und Verwendungsweisen, die Kunstwerken oft (exklusiv) zugeschrieben werden, finden sich auch bei vielen anderen Bildern, denen der Kunststatus effektiv abgesprochen wird. Es gibt viele Bilder, nur ein verschwindend kleiner Teil wird als Kunst verwendet.
Zitate aus kunstpädagogischen Texte mit Anmerkungen von Franz Billmayer
Wahrnehmung im Compterspiel
Lars Zumbansen

Bilder in sender- und empfängerorientierte Kommunikation
Franz Billmayer
Prinzipiell können zwei verschiedene Voraussetzungen bei Kommunikation unterschieden werden: in einem Fall ist der Empfänger für das Verstehen einer Botschaft verantwortlich, im anderen Fall ist es der Sender. Diese Unterscheidung bestimmt den Umgang auch mit Bildern - Bildbotschaften
Ästhetisch ein zentraler Begriff in der Kunstpädagogik (Zitate mit Anmerkungen)
die rhetorische Situation
Franz Billmayer
nicht das Bild sondern die rhetorische Situation sollte der Ausgangspunkt eines kritischen Bildunterrichts sein
Bildkategorien nach dem Grade der Inszenierung
nach Bo Bergström
Bo Bergström unterscheidet Sach-, Prosa- und Poesiebilder, die Unterscheidung beruht auf dem Grad der Inszenierung.
Bilder verstehen
Franz Billmayer
Wie funktioniert Verstehen? Woran merken wir, dass es etwas zu verstehen gibt? Woran merken wir, dass wir ein Bild verstanden haben?
Bilder als Prädikate
Franz Billmayer
Bilder sind mit Prädikaten - mit Satzaussagen - vergleichbar. Wer erfolgreich kommunizieren will, muss wissen, worüber sie eine Aussage machen. Dies wird in aller Regel sprachlich in der Bildunterschrift mitgeteilt.
Bilder verstehen als Reduktion
Franz Billmayer
Bilder verstehen bedeutet immer von vielen Details absehen, bedeutet Reduktion.
Bild als Sprache? Immer wieder wird die Frage diskutiert, ob Bilder eine Sprache sind. Diese Frage lässt sich nicht allgemein entscheiden. Bilder können als Sprache verwendet und verstanden werden.
Werbung rhetorisch visuelle Rhetorik auf Werbung angewendet
Austauschtest
Franz Billmayer
Durch Überlegen von Alternativen - Austausch - kann die implizite Weltsicht, die in der visuellen Kommunikation aus strukturellen Gründen verwendet und verstärkt wird, sichtbar gemacht werden.
Zeichenarten (n. Rudi Keller) Rudi Keller schlägt einen instrumentellen Zeichenbegriff vor. Er unterscheidet die Zeichen nach den Methoden des Schließens vom Zeichen auf das Gemeinte. Einer meiner absoluten Favoriten.
eine Zusammenfassung des Buches von M. Parsons von Christoph Bachinger
Michael Parsons hat Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Bildern gefragt. Er entdeckt dabei verschiedene Entwicklungsstufen beim Verstehen von Bildern. Wichtig  für alle die Bild und Kunst unterrichten.
Hyperrealität
Franz Billmayer
Umberto Eco verwendet in seinen Essays über die Imitationsindustrie in den USA den Begriff Hyperrealität. Er versteht darunter, dass die Nachahmung wirklicher als die Wirklichkeit ist.
Hyperrealität durch: diskrete Wahrnehmungsgegenstände und Interpretation.
Gute Kunst 2001 (pdf)
Lars Vilks
Der Autor untersucht die Frage, welche Konsequenzen der Paradigmenwechsel vom ästhetischen zum institutionellen Kunstbegriff für die Qualität von Kunst hat. Ein sehr wichtiger Text für Bild- und KunstpädagogInnen
Videos zur Kunsttheorie von Lars Vilks: http://www.youtube.com/watch?v=Agn9PngjmI8
http://www.youtube.com/watch?v=bZg5fY4CUIA  http://www.youtube.com/watch?v=1sUE68stj6g
http://www.youtube.com/watch?v=n_Xw0alXkU0
http://www.youtube.com/watch?v=M3ZjpDwY8BQ
http://www.youtube.com/watch?v=3HgZSFoNENo (was ist Qualität in der Kunst?)
Die ästhetisch erzeugte Wirklichkeit als Grundlage einer integrativen Theorie der Kunsterziehung Gegenstände des Bildunterrichts sind weder Kunst noch Bilder. Es ist vielmehr die Wirklichkeit, die durch und mit Hilfe von Bildern im weiteren Sinne erzeugt wird. Entscheidend ist, dass die Wirklichkeit konstruiert ist und dabei Bilder eine wichtige Rolle spielen.
Um was es geht, damit es weitergeht ähnlich wie der vorhergehende Text


Franz Billmayer, 1.10.2006
zuletzt geändert 3.12.2008
Franz Billmayer zuletzt geändert: 26.3.2011