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Zitate aus kunstpädagogischen Veröffentlichungen |
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| Hubert Sowa Renate Dittscheidt-Bartolosch Pier-Angelo Maset Kunst ist immer... Ulrich Schötger Klaus-Peter Busse
Helmut G.
Schütz Kaspar
H. Spinner Anton
Friedt Bettina
Uhlig, Frank
Schulz, Karl-Josef
Pazzini, Constanze
Kirchner |
Kommentare |
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Hubert Sowa |
"Thema unserer Arbeit (der Kunstpädagogen, F.B.) sind die Dinge in ihrem So-beschaffen-Sein und ihrer Gegen-Ständlichkeit, ihrem Erscheinen in Atmospären und Wahrnehmungssituationen, ihrem relationalen Zusammenhang in Raum und Zeit, ihrer Bedeutung im Rahmen einer geistigen und geschichtlichen Kultur, und insgesamt zu einer verstehbaren Welt-Ordnung.... | Hubert Sowa erweist sich in diesem Artikel als Vertreter einer KUNST-Pädagogik. Vom BILDunterricht aus gesehen geht es nicht um die Welt also die Dinge, sondern um die Bilder von der Welt und welche Rolle diese bei der Konstruktion eben dieser Welt spielen. | |
| Es ist ein verstehend-sehender Zugang zu einer ganzen vielgestaltigen
Welt, die Menschen, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Wolken, und
Gesteinsschichtungen umfasst, Mikro- und Makrostrukturen,
physiognomische und metereologische Ereingisse, Bauwerke und
Schriftbilder, Vulkanausbrüche und Flutwellen, Gebirgsbäche und
Regenschauer, Barrikadenkämpfe und Gefängnisse, Börsensäle und
Fußballplätze, Polarlichter und Regenbogen, Liebespaare und Sterbende,
Fachwerkkonstruktionen und Hängebrücken, Labyrinthe und Rosengärten usw. Und vieles von dem will sehend verstanden sein - ein entsprechend reich gegliedertes Programm lässt sich der Zusammenschau vieler neuer Bildungspläne entnehmen. Das sollten wir im Auge behalten, wenn wir davon sprechen, dass eine planvolle Kunstpädagogik einen sinnlich-verstehenden Zugang zu den Sachen in der Welt zu bahnen hat." Hubert Sowa: Vertiefter Mehrkampf, Anforderungen an eine professionelle Kunstpädagogik; in: BDK INFO 9/2007 S. 24f |
Wie die Kunst ist auch die Kunstpädagogik für die Erkenntnis der Welt zuständig und erhebt damit einen ziemlich umfassend Anspruch. Der auf dieser Seite propagierte Bildunterricht gibt sich mit dem Verstehen und der angemessenen Verwendung von Bildern zufrieden. Auch damit kann man viel über die Welt lernen. | ||
Renate Dittscheidt-Bartolosch |
"Kinder und Kunst Zweitens meine ich die Wertschätzung der Kinder. Sie haben in der Regel noch keine Bewertungskriterien über Kunst ausgebildet. Sie schauen genau, sind aufnahmebereit und neugierig. Sie sagen meist, was sie denken und was sie innerlich bewegt. »Echt krass, die Bilder hier«, so ein Siebenjähriger, der durch die Räume der Klassischen Moderne flitzte. Oder eine Zehnjährige zum Bild Der verlorene Sohn von Max Beckmann, eine Szene, die den deprimierten Sohn umringt von drei verführerischen Frauen zeigt: »Warum haben die ihre Busen rausgequetscht?« Zuvor war dem Bild ein Samtherz zugeordnet worden, weil das Bild mit Liebe zu tun habe. Mit bemerkenswerter Sicherheit treffen Kinder die Kernaussage eines Kunstwerks. Und sie haben Freude, Eigenes zu gestalten. Ich finde es phänomenal, mit welcher Leichtigkeit sie Dinge angehen und sich in ihr Tun hineinversetzen können. Wie sie Neues ausprobieren, ob es ihnen gelingt. Ich bewundere ihr eidetisches Gedächtnis und mimetisches Vermögen. Das, was sie eben gesehen haben, können sie sofort nachvollziehen und zu eigenem Ausdruck umformen. Vorausgesetzt, wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre und Situationen, die ihnen Zuwendung, Anregung und Material zum Handeln geben." Dittscheidt-Bartolosch in: Fett, S. (2004). bilden mit kunst. Bielefeld: Transcript-Verl., S.218
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Hier haben wir sie, die Kinder, die mit bemerkenswerter Sicherheit die Kernaussage von Kunstwerken treffen, weil sie von der Kultur noch nicht verdorben sind. So wie die Kinder lange die besseren Künstler waren, sind sie hier die besseren Rezipienten. | |
| "Andererseits habe ich Erfahrungen auf dem
Gebiet (der Vermittlung von Kunst an
Kinder, F.B.) gesammelt und beobachtet, dass Kinder Kunstwerke so
behandeln, wie sie auch andere für sie neue Dinge zu verstehen versuchen.
Kinder mögen Bilder. »Bild« kann gleich »Kunstwerk« gesetzt werden, in welcher
Ausführung auch immer, ob Zeichnung, Gemälde, Skulptur, Film, Fotografie oder
Rauminstallation. Gemeinsames Kriterium ist die künstlerische Darstellung von
existentiellen menschlichen Erfahrungen. Kinder brauchen Bilder, die ersten
des Bilderbuchs ebenso wie ihre selbst gemalten und die professionell
gestalteten von Künstlern. Die Bilder im Museum, sagen sie, sind »schön« wie
die Dinge, die sie persönlich schätzen. Sie brauchen Bilder oder Kunstwerke,
weil sie spannend, anregend oder rätselhaft sind und sie neugierig machen. Sie
wählen »Lieblingsbilder« im Museum, die ihre Lehrerinnen überraschen: Blumenstilleben mit drei Totenköpfen von Ensor oder Der
Friedhof von Radziwill ebenso wie Kranker in der Nacht von Ernst Ludwig Kirchner. Kindern kann ein Kunstwerk wohltuender
Anlass zur Mitteilung sein. Um angehört zu werden, um zu sagen oder
aufzuzeichnen, was sie sehen und verstehen, um eigene Erlebnisse mitzuteilen
oder Gefühle zu äußern. Über Kunst zu kommunizieren, stärkt die
Vorstellungskraft der Kinder, erweitert ihre reflexive Fähigkeit zur
Symbolbildung. Donata Elschenbroich hat im Forschungsprojekt zum »Weltwissen
der Siebenjährigen« danach gefragt, welche Bildungsgelegenheiten wir den
Heranwachsenden schulden. Der Besuch in einem Kunstmuseum und die Freude der
Mitteilung gehören dazu. Siebenjährige sollen »die Spannung und Vorfreude
empfunden haben, die von einem unbeschriebenen, unbemalten Blatt ausgehen
kann« oder »den blauen Schatten auf einem Gemälde in einer Winterlandschaft
entdeckt haben.«" |
Hier ist noch ein recht traditioneller Kunstbegriff in Verwendung. Bilder und Kunst werden undifferenziert gleich gesetzt. Im Hintergrund blitzt so etwas wie die Vorstellung der guten Qualität auf. | ||
Pier-Angelo Maset |
"Die Kunst hat sich über einen sehr großen
Zeitraum hinweg entwickelt, und ihre Hervorbringungen sind keineswegs
von flüchtiger Realität. Sie hat sich in immer neuen
Schattierungen differenziert, von den Felszeichnungen in Lascaux bis
hin zu heutigen Arbeiten, die auf der Grundlage besonderer
Wahrnehmungen und Beobachtungen ästhetische Handlungen
vornehmen.
Bei all diesen Hervorbringungen gibt es jedoch eines, das allen künstlerischen bzw. ästhetischen Hervorbringungen gemeinsam ist: Sie entspringen einem Bewusstsein, das sich in irgendeiner Form von »Darstellung« materialisiert hat. Die Zentralität eines gedanklichen Vorganges, der eine unwahrscheinliche Produktion bewirkt, ist unhintergehbar. Sie ist das A Priori der künstlerischen Arbeit und der ästhetischen Erfahrung. Denn die künstlerische Arbeit wiederum richtet sich an anderes Bewusstsein, an Bewusstsein, das sich anonym auf den Weg machte und unabsehbar der Betrachtung harrt. Jede künstlerische Arbeit und jede ästhetische Betrachtung ist damit Zeugnis des Faktums: »Es gibt ein Bewusstsein.«" Maset. in: Fett, S. (2004). bilden mit kunst. Bielefeld: Transcript-Verl., S.149
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Wow! Hier finden wir den sehr seltenen Fall, dass die Kunst immer noch unter dem ästhetischen - nicht institutionellen - Paradigma betrachtet wird. Kunst wird mehr oder weniger mit Bildern gleichgesetzt, die Entstehung des modernen Kunstbegriffs wird implizit negiert. | |
Kunst ist immer ... |
"Das Kennzeichen der Kunst ist immer,
dass ihre Positionen als bedeutende außerhalb der
Möglichkeiten bestehen, die durch spätere nachfolgende und
damit bessere und größere Leistungen nicht aufgehoben
werden." Bazon Brock: Kunst und ästhetische Bildung zwischen Kulturstaatsforderung und Säkularisierung. in: Fett, S. (2004). bilden mit kunst. Bielefeld: Transcript-Verl.; S. 28 |
Kunstwerke haben einen Wahrheitsanspruch wie religiöse Texte. Und der Kanon wächst und wächst und wächst ... | |
| "Zunächst, Kunst ist immer
Provokation, wenn darunter nicht einfach ein Skandal verstanden wird,
sondern eine unausweichliche Irritation des Gewohnten, die dazu zwingt,
Wahrnehmung und Denken neu zu formieren." Jürgen Oelkers: Provokation als Bildungsprinzip. In: Fett, S. (2004). bilden mit kunst. Bielefeld: Transcript-Verl., S.105 |
Ein Klassiker unter den Definitionen. Insider lassen sich selbst nicht provozieren und unterstellen outsidern, dass sie provoziert würden... | ||
Ulrich Schötger |
"Man muss sich klar machen, dass Zumutungen in der gesellschaftlichen Funktion von Kunst angelegt sind - und auch in der gesellschaftlichen Funktion von Erziehung. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Möglichkeit, der Kunstvermittlung selbst etwas zuzumuten. Die ausgewählten Kunstvermittlerinnen sind eingeladen, ein eigenes Konzept für eine von ihnen ausgewählte Besuchergruppe zu erarbeiten. Begreift man die documenta 12 als Bildungsinstitution, so fallen gerade all die Gesellschaftsmitglieder ins Auge, die ohne eine Aufforderung die documenta eher nicht besuchen würden. Viele der Vermittlerinnen haben Konzepte erarbeitet, die sich diesen Besuchergruppen widmen. Diese Gruppen sind so heterogen, wie die Werke in der Ausstellung sein werden: Besucher aus Warschau/Krakau aus der Gay-, Lesben-, und Transgender-Szene, Erwerbslose aus Kassel, stillende Mütter und ihre Partnerinnen, Personen vom Wagenplatz und der alternativen Szene in Kassel, Frauen mit Brustkrebserkrankungen, interreligiöse, christlich-muslimische Gruppen, Blinde, Gehörlose, Jugendliche und Senioren mit Migrationserfahrungen, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine Zusammenarbeit mit diesen Gruppen wird nur möglich sein, wenn man sensible Formen des Einladens er-findet, eigene Vorstellungen vor der Kontaktaufnahme kritisch reflektiert und sich auf den Austausch von Wissen und Erfahrungen einzulassen versteht. Es bedeutet vor allem Formen zu finden, welche die Widersprüche produktiv machen lässt. Denn den Widersprüchen - so wie sie sich auch in den Leitmotiven wieder finden - scheint man nicht entgehen zu können, aber man wird an Formen arbeiten, um mit ihnen umzugehen." Ulrich Schötger, Leiter der Vermittlung der documenta 12, in BDK-Mitteilungen 2/2007, S.4f |
Darauf,
dass die Kunstvermittlung und mit ihr die Kunstpädagogik auf den
Ausnahmefall fokusiert ist, habe ich schon oft hingewiesen. Lustig ist
hier, dass diese Sichtweise auch auf die Klientel erweitert wird. Auf
der documenta12 gibt es dann auch noch ein spezielles Angebot,
Schülerinnen und Schüler führen Erwachsene. |
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Klaus-Peter Busse |
"Die Bilder des Alltags sind alle visuellen Informationsträger, die ohne den Anspruch auf Kunsthaftigkeit in einer Kultur oder zumindest nicht in dem kommunikativen Handlungsspiel "Kunst" auftreten. Es ist heute schwierig, jenseits dieser Regelsysteme Trennlinien zwischen Kunst und Alltagsbild zu ziehen, da viele Bildproduktionen vor allem in der hochgradig komplexen VideoKultur der Musikindustrie mit einem künstlerischen Anspruch auftreten (was oft nicht ganz unberechtigt ist). | Hier wird - durchaus typisch für die traditionelle Kunstpädagogik - die Mehrzahl der Bilder vom Sonderfall der Kunst her definiert. - Ob Schriftgestaltung (ist wohl ein visueller Informationsträger) zu den Bildern zu rechnen ist? | |
| Das
definitorische Problem der Abgrenzung beider Bereiche, die Gunter Otto
nach S.J. Schmidt in den siebziger Jahren vorgenommen hat und die heute
noch die didaktischen Themenbereiche bestimmt, ist zwar
kommunikationsstrukturell weiterhin haltbar, muss aber um eine
Klärung der neuen „Ränder" dringend
ergänzt
werden. In diesen Randbereichen vernetzen sich Kunst und
populäre
Kultur in wechselseitiger Richtung: Die künstlerische
Produktion
profitiert, reflektiert und benutzt alltagskulturelle Bilder, wie
umgekehrt die populären Bilder künstlerische
Strategien
ausschöpfen und sogar vorantreiben. Zeitgenössische
Malerei
stützt sich auf Comics und Computeranimationen (vgl.
Christofori),
wie Videoclips (vgl. Neumann-Braun) künstlerische Konzepte
(aus
der Pop-Art, aus der Dada-Bewegung etc.) neu umsetzen. Das eigentlich
Neue der gesamten Bilderwelten ist ihre Intertextualität in
„discourse networks", lediglich ihr kultureller Gebrauch und
die
entsprechenden Absichten trennen die Bilder voneinander. Bilder in
einer intertextuellen Struktur lesen sich in einem
Hypertext-Gefüge, das nicht mehr linear, sondern
multidimensional
erfasst und hergestellt wird." Busse, K. (2004). Bildumgangsspiele: Kunst unterrichten. Norderstedt: Books on Demand, S.18 |
Der
künstlerische Anspruch? Ist dieser eine Frage der
Qualität?
Oder wird hier wirklich angenommen, dass Musikvideos im Kunstsystem um
Anerkennung werben? Der Unterschied liegt im Gebrauch, aber hier scheint mir die Unterscheidung Kunst - Nichtkunst eher uninteressant. siehe Schau‘n mer mal |
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Helmut G. Schütz |
"Bisweilen
bringen Kinder und
zum Beispiel auch Behinderte Kunstwerke
von großer Qualität hervor, worüber wir nur
in
Erstaunen und
Bewunderung ausbrechen können. - Schließlich sollte
man
nicht übersehen, dass es auch schlechte Kunstwerke gibt,
wiewohl
deren Autoren durchaus bekannt und allgemein geachtet sind. Was für die produktive künstlerische Arbeit zutrifft, lässt sich -mutatis mutandis-auch auf die Kunstbetrachtung anwenden. Kunsthistorisch gebildete Künstler und einfühlsame Kunstpädagogen bringen wohl am ehesten die Voraussetzungen mit, um ein Kunstwerk in einem möglichst hohen Umfang analysieren, interpretieren und auf ihre eigene Situation hin deuten zu können. Wenn Kinder im Museum mit Originalen konfrontiert werden, erleben wir immer wieder mit großem Erstaunen, dass sie gelegentlich mit traumhafter Sicherheit und in knappen Worten auf den Bedeutungskern eines Werkes hinweisen. Unterschiede lassen sich natürlich in der sprachlichen Form ausmachen, aber keineswegs in der Qualität der Deutung. Die Reduktion eines Kunstwerks auf das Bildnerische, wie sie sich im Umgang mit Reproduktionen vielleicht anböte, käme einem angesichts derartiger Erfahrungen gar nicht in den Sinn. |
Hier
finden wir einer relativ aktuellen Veröffentlichung das
ästhetische Paradigma in reiner Form: Kunst besteht in der
besonderen Qualität in den Werken - die Kinder als
Künstler.
Relativ selten hier - die Kinder in ihrer Naivität als
besonders
begabte (begnadete) Kunstdeuter. Franz Billmayer, 30.3.2007
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| Was man der
Kunst nimmt, um zum Bildnerischen zu gelangen, mag letztlich offen
bleiben; sei es das Anstößige,
damit der Unterrichtsgegenstand auch zarte Seelen nicht verletze, sei
es das Rätselhafte,
damit das positive Denken nicht erschüttert werde - allemal
bleibt
die Wahrheit auf der Strecke. Adornos Kritik am Stumpfsinn der
Schulmusik ist geläufig (Adorno 1969, S. 102ff.), und sie
lässt sich mit wenig Mühe auch auf die Beurteilung
des
poetischen Wertes von Lesebuchtexten anwenden. Einer vergleichbaren
Gefahr ist die Kunst ausgesetzt, wenn wir im Unterricht auf das
Bildnerische setzen. Der erweiterte Kunstbegriff stellt die größte kunstpädagogische Herausforderung seit der Kunsterziehungsbewegung dar; die Probleme einer unterrichtlichen Realisierung sind kaum abschätzbar, aber eine Kapitulation vor den Schwierigkeiten wäre übereilt und nicht zu rechtfertigen, worauf übrigens Günther Regel ebenso eindringlich wie überzeugend hingewiesen hat (Regel 1998, S. 19)." Hervorhebungen von F.B. Schütz, H. G. (2002). Kunst und Analyse der Betrachtung. Baltmannsweiler: Schneider Verl. Hohengehren., S.125 |
Die Kunst wird als die besondere
unangepasste Wahrheit verstanden voller Heroismus. Franz Billmayer 1.4.2007
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| „Die
Zeichnung »Monolog des Kätzchens« entstand
1938 und
zeigt eine nach Menschenart aufrechtstehende Figur, die ein
Katzengesicht hat und einen weitschwingenden Mantel trägt, aus
dem
die dünnen Pfoten gerade noch herausschauen. Katzengesicht und
Gewand sind jeweils von einer einzigen schwungvollen Linie
eingefaßt. Die Innenlinien nehmen teilweise die Form der
Außenlinie wieder auf und verstärken so ihren
Eindruck. Das
Katzengesicht wirkt freundlich und vielsagend. Die Innenlinien des
Gewandes lassen sich teilweise als Falten oder als
Gewandverschluß deuten. Das Betrachten dieser Zeichnung von Paul Klee sensibilisiert die Kinder für die Linie als Gestaltungselement und knüpft damit an Erfahrungen mit der Linienspur im ersten Schuljahr an" (Unterrichtsideen 1995, S. 28f.). Mit wenigen Sätzen hat die Lehrerin die wunderschöne Zeichnung hinter sich gelassen und arbeitet bereits an deren didaktischer Ausbeutung. Doch für den Leser und vermutlich auch für die Kinder sind noch viele Fragen offen: Wenn das Kätzchen vielsagend wirkt - was sagt es also? Schließlich hält es laut Klee einen Monolog. Welche Sprache spricht es? Nein, es miaut nicht, es spricht in der Sprache der Linien. So wie die Linien sich ineinander verschränken, so greift ein Satz in den anderen. Vielleicht will Klee uns mit der Zeichnung eine kleine humorvolle Lektion über bildende Kunst im Allgemeinen und über Bildsprache im Besonderen erteilen. Doch entscheidend ist, dass wir das den Kindern nicht einzutrichtern versuchen, sondern sie beobachten lassen, sie nur fragen, was wir nicht wissen und nicht verstehen. Gerade Kinder im Grundschulalter können Formen und Gesten intuitiv erfassen, ohne je eine Einführung in die Gestaltungslehre genossen zu haben. - Pädagogische Weisheit könnte sich darin zeigen, dass wir uns daran gewöhnen, von den Kindern lernen zu können. Schütz, H. G. (2002). Kunst und Analyse der Betrachtung. Baltmannsweiler: Schneider Verl. Hohengehren., S.129 |
Und weiter im
Text: Die Kunst wird
als wertvoll an sich betrachtet. Wenn an Zeichnungen etwas
über
Linien und mediale Bedingungen - über Bilder - gelernt werden
kann
und soll, wird polemisch von Ausbeutung gesprochen. Ein
schönes
Beispiel, wie durch die Orientierung an der Kunst der Blick auf das
Bild als Medium erschwert oder ganz verhindert wird. - Der Innhalt, das
"Sprechen des Kätzchens" überdeckt das Bild, und dann die Kinder, die Formen und Gesten intuitiv erfassen.... Franz Billmayer, 4.4.2007
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Kaspar H. Spinner |
"Ästhetische
Bildung ist in den letzten
Jahren in neuer Weise zu einem Schwerpunkt
der bildungspolitischen Diskussion geworden. Dies zeigt sich in
entsprechenden
Forschungsprojekten ebenso wie in der Schulentwicklung und in
Lehrplänen. Im
bayerischen Lehrplan für Gymnasien ist z.B. ein entsprechendes
Konzept der
ästhetischen Grundbildung neu eingeführt worden.
Ästhetische Bildung ist als
ein übergreifender Anspruch zu verstehen, der sich nicht auf
die Fächer Kunst
und Musik beschränkt und der damit eine
Herausforderung für alle Fächer darstellt. Der
Unterricht, insbesondere
im Gymnasium und in der Realschule, ist in der Regel (immer noch)
wahrnehmungsarm, einseitig ausgerichtet an rationalen
Denkprozessen und Faktenwissen. Nur punktuell greift er die
ästhetischen Fähigkeiten, über die die
Heranwachsenden verfügen, auf und nur
unzureichend entwickelt er sie weiter. Solche Fähigkeiten
zeigen sich im
Zusammenspiel von Wahrnehmungsintensität,
Imaginationsvermögen und Kreativität
des Denkens; sie gründen auf einem leibsinnlichen,
gestalthaften Zugang zur
Welt, gepaart mit Genussfähigkeit und
Reflexionsvermögen. In alle Lernprozesse
sollten diese ästhetischen Anteile einbezogen werden.
Grundlage ästhetischer
Bildung ist die bewusste sinnliche Wahrnehmung in Verbindung mit der
Entfaltung
reicher und differenzierter innerer Bilder
und eigener Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit. ..... Die gegenwärtige bildungspolitische Entwicklung zeigt allerdings auch Tendenzen, die der ästhetischen Bildung zuwiderlaufen. Durch Studien wie PISA wird ein pragmatisches Bildungsverständnis gefördert, das für ästhetische Prozesse wenig Raum lässt. Das zeigt sich auch in der Entwicklung von Bildungsstandards, die als Beschreibungen überprüfbarer Kompetenzen in einem Spannungsverhältnis zur ästhetischen Erfahrung stehen. Die vorliegende Publikation will mit Nachdruck die Bedeutung ästhetischer Bildung ins Bewusstsein rücken in einer Zeit, in der Evaluation von Bildungssystemen und Schülerbeurteilung zunehmend auf rational-kognitive und messbare Lernprozesse reduziert werden. Ästhetische Bildung schließt Reflexion nicht aus, verknüpft sie aber mit sinnlicher Wahrnehmung und Imagination." Kaspar H. Spinner in: Kirchner, C., Schiefer Ferrari, M. & Spinner, K. H. (. (2006). Ästhetische Bildung und Identität. München: kopaed., S. 9f |
In
dieser aktuellen Veröffentlichung wird kräftig an der
ästhetischen Bildung herum konstruiert, und wer genau
hinliest,
findet auch Ideen aus den Zeiten der musischen Erziehung. |
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Anton Friedt |
„Die
moderne Kunst unterliegt
keinem objektiven Maßstab, also können die
künstlerischen Arbeiten im
Kunstunterricht auch nicht objektiv beurteilt werden. Wenn
Subjektivität und
Freiheit wesentliche Merkmale der modernen Kunst sind, haben
SchülerInnen im
Kunstunterricht das gleiche Recht, subjektiv und frei in ihrem
künstlerischen
Ausdruck und in der Bewertung zu sein. Zugespitzt formuliert: Jeder
Mist kann
als große Kunst verkauft werden, also kann ich auch Mist
machen und dafür eine
gute Note verlangen.“ Anton
Friedt: Die
Ambivalenz der modernen Kunst in der ästhetischen Erziehung :
e.
empir.
Unters. zur Vorurteilsforschung u. Erziehung zur Toleranz / /
Diss. Universität Mainz, 1985, S. 51 (Danke Christina
Torreiter)
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Dieser
Aussage ist vom Standpunkt
eines Bildunterrichts nichts hinzuzufügen. Die aktuelle Kunst
eignet sich eben nicht wirklich als Orientierung für den
Kunstunterricht. Franz Billmayer, 18.1.2007 |
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Bettina
Uhlig
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"Der
populären Annahme,
Kunst müsse schön sein und diene lediglich dem
Genuss,
muss widersprochen werden. Rezeptionsprozesse sind analog zu
künstlerischen
Schaffensprozessen Problemlösungs- und Erkenntnisprozesse.
Zwar
gehört der
Genuss zum Erleben, dieses Erleben ist jedoch nicht
ausschließlich hedonistisch
motiviert, sondern umfasst ein weites Spektrum emotionaler
Befindlichkeit. Er
kann von Ergriffenheit bis Beängstigung reichen (- 2.1.4.3).
Der
Bewusstwerdung
emotionaler und affektiver Befindlichkeiten liegt das
Bedürfnis
nach Erkenntnis
zugrunde, darin spiegelt sich die Charakteristik von
Rezeptionsprozessen als
Problemlösungs- und Erkenntnisprozessen. Rezeptionsprozesse
sind
heuristisch
und folgen keinen epistemologischen Schemata. Es geht weder
darum,
in der
Linearität vorgegebener Algorithmen verhaftet zu bleiben, noch
darum,
vorgefertigte Meinungen und Vor-Urteile zu bestätigen. Damit
würde der
Rezipient das Kunstwerk als «Verdichtung» von
Wirklichkeit,
an der sich Gedankengänge
und Empfindungen entwickeln können, verfehlen (vgl. Weikert
1972,
S. 12).
Signifikant für Rezeptionsprozesse ist vielmehr, dass in ihrem
Verlauf simultan
ablaufende Gedanken- und Handlungsstränge im Sinne der
Intensität, Komplexität
und Nicht-Linearität von Kunst miteinander verflochten werden.
Dies geschieht -
anders als beim Lösen einer Mathematikaufgabe - im
Wechselspiel
assoziierend-schweifender, analysierend-systematisierender und
interpretierend-bedeutungsgenerierender
Phasen" Uhlig, B. (2005). Kunstrezeption in der Grundschule. München: kopaed., S.89. |
Dies
ist eine populäre Auffassung der Kunstpädagogik und
auch der
Kunst. Alle diese Charakterisierungen treffen etwa auch auf den
Tourismus oder den Kinobesuch zu. Franz Billmayer, 1.1.2007 |
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| "Künstlerische
Vorbilder, denen es nachzueifern gilt, hat Thomas Florschuetz nicht.
Francis
Bacon jedoch ist ein Künstler, mit dem er sich intensiv
auseinandergesetzt
hat. Es ist sowohl eine inhaltliche als auch eine formale Verbindung,
die er
zwischen sich und Bacon feststellt. Inspiriert von einem Interviewband
beschäftigt er sich - damals noch in der DDR lebend - mit der
Bildsprache und
dem theoretischen Fundament von Bacon. Im Bildnerischen sind es
insbesondere
bestimmte Darstellungen des Kopfes und die in die Deformation
implementierte
Bewegung, die impulsgebend für seine Fotografien - besonders
die
schwarz/ weiß
Tableaus - sind." Uhlig, B. (2005). Kunstrezeption in der Grundschule. München: kopaed., S.177 |
Textstelle aus
einer kunstpäd. Veröffentlichung zur
Kunstrezeption in der Grundschule. Entweder widersprechen die weiteren
Sätze dem ersten, oder der Künstler wird hier als
unabhängig und genial
dargestellt, der ganz auf sich gestellt und ohne direkte
Abhängigkeit
von Zeit und Tradition arbeitet.
Ein derartiges
Paradigma scheint mir für einen Bildunterricht, der
davon ausgeht, dass es etwas Allgemeines zu lernen gibt, wenig
produktiv.
Es stimmt auch
nicht mit dem überein, was im Kunstsystem der Fall ist.
Franz
Billmayer 1.1.2007 |
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Constanze Kirchner |
Vier
Vorgehensweisen, die für die folgenden
Unterrichtsvorschläge zur ästhetischen
Bildung besonders typisch sind, seien hier zusammenfassend und
exemplarisch genannt: •
Sich von Bildern und Texten sowohl
inhaltlich als auch formal zu eigener Gestaltung anregen
lassen
und dabei Persönliches einfließen lassen: malen,
filmen, Prosatexte
schreiben, szenisch darstellen.
• Sinnliche Wahrnehmungen in den Unterricht einbeziehen, z.B. Stoffe fühlen, Gipsmasken herstellen, Musik hören, Bilder betrachten, den eigenen Körper in szenischen Etüden spüren; dabei Verbindungen mit anderen Sinneswahrnehmungen schaffen, z.B. Bildbetrachtung - Textlektüre - Filmszene drehen. • Sich in literarische und Filmfiguren hineindenken und aus deren Perspektive innere Monologe schreiben und/oder sprechen. • Einzelne Filmausschnitte, Textstellen, Bildmotive genau ansehen, Assoziationen austauschen und durch variierende, ergänzende, verfremdende kreative Gestaltungsaufgaben Bedeutungshorizonte ausloten. Constanze Kirchner in: Kirchner, C., Schiefer Ferrari, M. & Spinner, K. H. (. (2006). Ästhetische Bildung und Identität. München: kopaed., S.30 |
Die hier
angeführten
Vorgehensweisen sind für die ästhetische Bildung, die
sich
ausgesprochen oder unausgesprochen am Rezeptionsparadigma der Kunst
orientiert, typisch. Der (einsame, versunkene) Betrachter, der dem Kunstwerk oder dem "ästhetischen" Text gegenüber steht und diesen zu erschließen versucht. Wo sind die anderen? Wo ist die Kommunikation? Wo ist die Idee, dass Bilder und Texte Instrumente sein können? Alle diese (politischen und sozialen) Aspekte bleiben ausgeblendet. Wir sollten weniger Piaget und mehr Vygotskij lesen. |
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Frank
Schulz
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"Das
Verhältnis von Theorie
und Praxis muss (in der
Kunstpädagogik, F.B.) generell als
spannungsvoll-dynamisches
begriffen werden
(vgl.
Leinfellner 1965). Dass es dabei mitunter zu Widersprüchen und
Gegensätzen
kommen kann, hat nicht zuletzt in der Kunstpädagogik eine
lange
Geschichte. So
vertrat Heinrich Pestalozzi als Vater des modernen Schulunterrichts
theoretisch
hehre Ziele »zur subjektiven Vollendung des Menschen nach
Geist
und
Gemüt«,
demzufolge aller Unterricht sittlich wirken müsse, indem er
die
geistige
Gesamtkraft in Anspruch nehme (vgl. Wunderlich 1892, S. 27):
Zielstellungen,
denen sich auch heutiger Unterricht durchaus verpflichtet
fühlt. Dazu
im krassen
Widerspruch stand, dass Pestalozzi ungeachtet dieses Anspruchs in
seinem
Konzept für den Zeichenunterricht - wenngleich wahrscheinlich
unbeabsichtigt -
mathematische Ziele an die Stelle von künstlerischen treten
ließ (vgl.
Kolb
1930, S. 25 f.)." Frank Schulz in: Kirschenmann, J., Schulz, F. & Sowa, H. (2006). Kunstpädagogik im Projekt der allgemeinen Bildung. München: kopaed., S. 14f) zurück |
Pestalozzi
hat zu einer Zeit gearbeitet, in der der moderne
Kunstbegriff erst enstanden ist bzw. sich entwickelt und gefestigt hat.
Der Autor kritisiert Pestalozzi in diesem kurzen Text auf dem
Hintergrund eben dieses Kunstbegriffs. Ein typischer Fehler: der moderne Kunstbegriff wird retroaktiv auf die Geschichte angewendet. Kunst und Kunsterziehung werden mit der Entfaltung der Persönlichkeit gleichgesetzt, und Zeichnen mit der Kunsterziehung. Franz Billmayer, 11.12.2006 |
|
Karl-Josef
Pazzini
|
"Weiners
Performance betont
einen
performativen Selbstwiderspruch: Er tut etwas, von dem er behauptet, er
könne
es nicht. Dieser Widerspruch wird aber erst deutlich, wenn der Clip zu
Ende ist
und der Zuschauer zu der Einschätzung kommt, dass er etwas in
irgendeiner Weise Bemerkenswertes gesehen und
gehört hat. Aber dann ist es schon weg. Für dieses
nicht ganz
genau
Bestimmbare und Fixierbare liegt das Prädikat
»Kunst«
nahe, da er ja
als
Künstler vorgestellt wird. Aber natürlich macht nicht
jeder,
der
Künstler
genannt wird, permanent Kunst. Aber
vielleicht ist es deshalb Kunst, weil er
und auch wir nicht wissen, was Kunst ist. Und das stellt
er ja
dar und er
spricht darüber gleichzeitig. Aber der Inhalt und die
Präsentation
sind nicht
zu trennen. Bezeichnen wir es als Kunst, dann könnten wir aber
auch
sagen: Das,
was er nicht zu wissen behauptet, das ist ihm gelungen. Wie man sich
dreht und
wendet, die Geschichte bleibt paradox und ist von daher
überhaupt
erst
bemerkenswert. - Sokrates habe das schon in großem
Maßstab
vorgeführt,
schreibt Platon." Karl-Josef Pazzini in: Kirschenmann, J., Schulz, F. & Sowa, H. (2006). Kunstpädagogik im Projekt der allgemeinen Bildung. München: kopaed., S. 164 |
Da
mach ich es mir leichter:
Kunst
ist eine Zuschreibung, die vom Kunstsystem gemacht und verwaltet wird.Franz Billmayer, 11.12.2006 |
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"Damit behaupte ich, dass Kunst substanziell nicht
existiert, sondern nur relational, indem sie in einer Beziehung
vorkommt, hervorkommt. Sie findet statt in einem intermediären
Raum, zwischen Medien und durch Medien. Sie entsteht in einem Prozess
der Übersetzung. Die sedimentierten Werke oder die
Kristallisationsformen künstlerischer Arbeit brauchen, der
Partitur ähnlich, eine Aufführung, Performance.
Das geschieht in Übertragung und Bildung." Karl-Josef Pazzini. in: Fett, S. (2004). bilden mit kunst. Bielefeld: Transcript-Verl., S.40
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So kompliziert lässt sich sagen, dass heute der institutionelle Kunstbegriff gilt. Allerdings, wenn die Kunst "entsteht", dann taucht begrifflich schon wieder die ontologische Falle auf. | ||
| Franz
Billmayer, 1.1.2007 zuletzt geändert am 30.10.2007 |