visuelle Kommunikation, Bilder erfinden, gestalten, Stil, Abstraktion

Toilettenverriegelung mit Zeichen für offen und zu. ÖBB

Das Bild zeigt die Tür einer Toiletten in einem Wagen der ÖBB. Offen oder Zu wird hier mehrsprachig Text angezeigt: ansonsten wird in den Wagons der ÖBB weitgehend mit Piktogrammen informiert.

Entwerfe mehrere Bilder/Piktogramme/Symbole für zu und offen

Die Situation

Ihr (eine Gruppe von drei oder vier) seid eine Agentur für Infografiken und wollt der ÖBB Aufkleber anbieten, die ohne Text auskommen, bzw. die Texte durch Bilder/Piktogramme ergänzen.
Dazu entwickelt Ihr verständliche Zeichen, die „offen“ und „zu“ bedeuten. Bedenkt, dass die Reisenden aus ganz verschiedenen Kulturen und Weltgegenden kommen. Bedenkt, dass die Zeichen als zusammengehörig gesehen werden sollten – gleicher Gegenstand, gleicher Stil …

Manga Augen offen und zu

  • Entwickelt wenigstens drei unterschiedliche Vorschläge, die ihr der ÖBB zur Auswahl vorlegen könnt.
  • Macht für Euch eine Reihenfolge für die drei Vorschläge.
  • Überlegt Euch für jeden Vorschlag eine Begründung.
  • Stellt die Vorschläge der ÖBB vor. Die ÖBB wird von einer Gruppe eurer MitschülerInnen repräsentiert.
  • Die „ÖBB-Gruppe“ entscheidet sich für einen Vorschlag und begründet ihre Entscheidung.
  • Führt diesen Vorschlag dann professionell aus.
Erweiterungen

Wie könnten derartige Zeichen aussehen, wenn sie zu folgenden Einrichtungen passen sollen: Kindergarten, Krankenhaus, Disko, Zoo, Schule, Autohaus, Fastfoodrestaurant … entwickelt entsprechende Ideen und begründet, warum sie gerade für die von Euch gewählte Umgebung passen.

Tipps

Sammelt möglichst viele verschiedene Erscheinungen, die geöffnet und geschlossen sein können (Flasche, Türe, Mund …). Überlegt, welche sich gut als einfache Zeichen darstellen lassen, die leicht verstanden werden. Welche passen zu einer Toilettentür?
Mögliche Medien: Zeichnungen, Scherenschnitt, Fotografie.

Reflexion

Überlegt , warum die ÖBB hier diese Form der Kommunikation wählt und auf Piktogramme verzichtet.

zuerst veröffentlicht 2011